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Batteriespeicher und Wechselrichter im Hauswirtschaftsraum eines Einfamilienhauses

STROMSPEICHER

Stromspeicher für Ihre Solaranlage – in Lüneburg und Umgebung

Mittags liefert das Dach mehr Strom, als das Haus braucht, abends ist es umgekehrt. Ein Batteriespeicher gleicht das aus. Wir bauen ihn mit einer neuen PV-Anlage ein oder rüsten ihn bei einer bestehenden nach, und wir sagen Ihnen vorher, ob er sich für Sie rechnet.

Wofür ein Batteriespeicher gut ist

Eine Solaranlage erzeugt den meisten Strom um die Mittagszeit. Viele Haushalte brauchen ihn aber morgens und abends: Kaffeemaschine, Herd, Licht, Fernseher, die Waschmaschine nach Feierabend. Ohne Speicher fließt der Überschuss vom Mittag ins Netz, und am Abend kaufen Sie Strom zu. Ein Batteriespeicher hebt den Überschuss auf und gibt ihn ab, wenn die Sonne weg ist. So steigt der Anteil Ihres eigenen Stroms am Verbrauch, und Sie kaufen weniger beim Versorger. Ganz unabhängig vom Netz macht ein Speicher ein Haus in Norddeutschland trotzdem nicht: Im Dezember reicht der Solarstrom schlicht nicht für alles.

Passt ein Speicher zu Ihnen?

Ein Speicher lohnt sich nicht in jedem Haus. Wer tagsüber viel Strom verbraucht, etwa im Homeoffice oder mit Wärmepumpe, nutzt schon ohne Batterie viel vom eigenen Strom. Wer tagsüber außer Haus ist und abends viel verbraucht, profitiert dagegen meist deutlich. Entscheidend sind Ihr Verbrauchsprofil, die Größe der Anlage und die Kosten des Speichers. In der Wirtschaftlichkeitsberechnung rechnen wir beide Varianten durch, mit und ohne Speicher, damit Sie sie nebeneinander sehen. Ist der Speicher in Ihrem Fall eher Komfort als Ersparnis, sagen wir Ihnen das. Die Entscheidung treffen Sie.

Die richtige Größe statt der größten

Ein zu großer Speicher wird im Winter kaum voll und rechnet sich schlechter; ein zu kleiner ist am frühen Abend schon leer. Wir legen die Speichergröße deshalb nach Ihrem Verbrauch am Abend und in der Nacht und nach der Leistung Ihrer Anlage aus. Dafür hilft ein Blick auf die Stromrechnung, besser noch auf Verbrauchswerte über das Jahr, falls Sie welche haben. Viele Speichersysteme lassen sich später um weitere Batteriemodule ergänzen. Das ist praktisch, wenn Sie heute noch nicht wissen, ob in ein paar Jahren ein E-Auto oder eine Wärmepumpe dazukommt.

Stromspeicher nachrüsten

Ihre PV-Anlage läuft schon seit einigen Jahren, und Sie möchten mehr vom eigenen Strom behalten? Dann lässt sich ein Batteriespeicher oft nachrüsten. Wir prüfen zuerst, was vorhanden ist: Wechselrichter, Zählerschrank, Platz im Haus und die bisherigen Ertragsdaten. Je nach Wechselrichter wird der Speicher auf der Gleichstromseite eingebunden oder als eigenes System auf der Wechselstromseite. Was technisch passt, entscheiden die vorhandenen Geräte, nicht ein Katalog. Bei älteren Anlagen mit fester Einspeisevergütung klären wir außerdem, was der Speicher an den bisherigen Bedingungen ändert. Nach dem Einbau passen wir das Monitoring an, damit Sie Speicherstand und Verbrauch im Blick haben.

Strom-Cloud: was dahintersteckt

Neben dem Batteriespeicher im Haus gibt es Strom-Cloud-Modelle, oft auch Solarcloud genannt. Dabei wird nichts physisch gespeichert. Ihr überschüssiger Solarstrom geht ins Netz und wird auf einem virtuellen Konto gutgeschrieben. Später, etwa im Winter, bekommen Sie daraus eine vereinbarte Freimenge Strom. Ist sie aufgebraucht, zahlen Sie für weiteren Strom in der Regel den normalen Preis. Genau genommen ist eine Strom-Cloud also ein Stromtarif mit besonderen Bedingungen, kein Speicher. Viele Anbieter setzen einen eigenen Batteriespeicher voraus oder verlangen eine monatliche Gebühr. Wir erklären Ihnen, wie das Modell funktioniert, das Ihnen angeboten wird, und rechnen es gegen die Variante ohne Cloud.

Die Grenzen einer Strom-Cloud

Eine Strom-Cloud kann bequem sein, sie hat aber Grenzen, die Sie vor der Unterschrift kennen sollten. Bei vielen Modellen geht die Vergütung für Ihren eingespeisten Strom an den Cloud-Anbieter, nicht an Sie. Die Freimenge ist begrenzt und an Anlagengröße und Verbrauch gekoppelt. Laufzeiten, Kündigungsfristen und Preisanpassungen stehen im Kleingedruckten, und sie unterscheiden sich stark. Wer eine Cloud nutzt, bezieht seinen Strom in der Regel von diesem einen Anbieter. Ob sich das unterm Strich lohnt, hängt vom Einzelfall ab. Wir rechnen es Ihnen offen vor und empfehlen keine Cloud, nur weil sie im Prospekt gut aussieht.

Häufige Fragen

Kann ich einen Stromspeicher nachrüsten?

In vielen Fällen ja. Ob und wie, hängt vor allem vom vorhandenen Wechselrichter, vom Zählerschrank und vom Platz im Haus ab. Wir sehen uns Ihre Anlage und die Unterlagen an und sagen Ihnen dann, welche Lösung technisch passt und ob sie sich für Sie rechnet. Bei älteren Anlagen klären wir zusätzlich, was der Speicher an Ihrer bisherigen Vergütung ändert.

Habe ich mit Speicher auch bei Stromausfall Strom?

Nicht automatisch. Viele Speichersysteme schalten bei einem Netzausfall aus Sicherheitsgründen mit ab. Damit das Haus weiter versorgt wird, braucht es eine Notstrom- oder Ersatzstromfunktion und eine passende Umschaltung im Zählerschrank. Ob das mit Ihrem System möglich ist, klären wir in der Planung. Sagen Sie uns früh, wenn Ihnen das wichtig ist.

Wie lange hält ein Batteriespeicher?

Das hängt vom Speichertyp, vom Hersteller und davon ab, wie oft er geladen und entladen wird. Mit der Zeit nimmt die nutzbare Kapazität langsam ab, ähnlich wie beim Akku eines Handys, nur deutlich langsamer. Die Hersteller geben dafür eigene Garantien mit unterschiedlichen Bedingungen. Wir zeigen Ihnen, was der jeweilige Hersteller zusagt, damit Sie vergleichen können.

Ist eine Strom-Cloud besser als ein Speicher?

Das lässt sich nicht pauschal sagen, weil es zwei verschiedene Dinge sind. Ein Speicher ist ein Gerät in Ihrem Haus, das Ihnen gehört. Eine Strom-Cloud ist ein Stromtarif mit Freimenge und eigenen Vertragsbedingungen. Manche Haushalte fahren mit dem einen besser, manche mit dem anderen, manche mit keinem von beiden. Wir rechnen Ihnen die Varianten nebeneinander durch.

Gibt es Förderung für Batteriespeicher?

Das hängt davon ab, wo Sie wohnen und welche Programme gerade laufen. Bund, Länder und einzelne Kommunen ändern ihre Angebote regelmäßig, und unser Einsatzgebiet reicht über sechs Bundesländer. Den geprüften Stand mit Quelle finden Sie auf unserer Förderseite. Im Gespräch sagen wir Ihnen, was für Ihre Adresse infrage kommt, und unterstützen Sie beim Antrag.

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Lohnt sich ein Speicher bei Ihnen? Wir rechnen es mit und ohne durch.