
ERWEITERUNG
Bestehende PV-Anlage erweitern in Lüneburg und Umgebung
Ihre Solaranlage läuft, aber der Strom reicht nicht mehr, weil ein E-Auto dazugekommen ist, eine Wärmepumpe oder einfach mehr Leben im Haus. Dann lässt sich die Anlage oft erweitern: mit weiteren Modulen, einem Speicher oder einer Wallbox. Wir prüfen vorher, was technisch geht und ob es sich rechnet.
Gründe für eine Erweiterung
Viele Anlagen wurden für den Verbrauch geplant, den ein Haushalt damals hatte. Seitdem hat sich oft einiges verändert. Ein E-Auto lädt in der Garage, eine Wärmepumpe hat die Ölheizung ersetzt, im Homeoffice laufen tagsüber Rechner und Bildschirme. Manchmal ist auch einfach noch Dachfläche frei, weil beim ersten Mal nur die Südseite belegt wurde. Andere wollen den Strom vom Mittag für den Abend aufheben und denken über einen Speicher nach. Für all das gibt es Lösungen. Welche davon zu Ihrer Anlage passt, hängt davon ab, was auf dem Dach und im Haus schon vorhanden ist.
Was wir technisch prüfen
Eine Erweiterung beginnt mit einer Bestandsaufnahme. Wir schauen uns den Wechselrichter an: Hat er noch Reserven, oder braucht die neue Dachfläche einen eigenen? Passen neue Module elektrisch zu den alten, oder bekommen sie einen eigenen Strang? Ist im Zählerschrank Platz, und entspricht er dem, was für den Umbau verlangt wird? Trägt das Dach die zusätzlichen Module, und ist die Eindeckung in einem Zustand, der noch viele Jahre hält? Dazu kommen die Unterlagen Ihrer Anlage: Datenblätter, Anmeldung, bisherige Ertragsdaten. Daraus ergibt sich, welche Erweiterung sinnvoll ist und welche nicht.
Neue Module zur bestehenden Anlage
Module von damals gibt es heute meist nicht mehr zu kaufen. Neue Module haben andere Maße und andere elektrische Werte. Deshalb kommen sie in der Regel nicht in denselben Strang wie die alten, sondern bekommen einen eigenen Eingang am Wechselrichter oder einen eigenen Wechselrichter. Optisch planen wir die Belegung so, dass das Dach ordentlich aussieht, etwa mit Full-Black-Modulen auf dunklen Ziegeln. Für die neuen Module gelten bei der Vergütung in der Regel die Bedingungen zum Zeitpunkt ihrer Inbetriebnahme, nicht die der Altanlage. Was das für Sie bedeutet, klären wir, bevor Sie ein Angebot bekommen.
Speicher oder Wallbox ergänzen
Nicht jede Erweiterung braucht mehr Module. Oft bringt ein Batteriespeicher mehr, weil er den Strom nutzbar macht, den Ihre Anlage heute mittags ins Netz schickt. Ob er sich lohnt, zeigen Ihre bisherigen Ertrags- und Verbrauchsdaten recht genau, genauer als bei einer neuen Anlage. Auch eine Wallbox lässt sich nachträglich einbinden, sodass das E-Auto mit dem Überschuss vom Dach lädt. Wichtig ist, dass Wechselrichter, Speicher und Wallbox zusammenarbeiten können. Wir prüfen das für Ihre vorhandenen Geräte und sagen Ihnen, was ohne großen Umbau geht und wo ein Tausch sinnvoller wäre.
Wann wir von einer Erweiterung abraten
Manchmal raten wir von einer Erweiterung ab. Wenn die freie Dachfläche stark verschattet ist, der Wechselrichter ohnehin bald getauscht werden muss oder das Dach in ein paar Jahren neu eingedeckt wird, ist ein anderer Weg oft besser. Dann kann es sinnvoller sein, zuerst das Dach zu machen und die Anlage danach neu zu planen, oder den Wechselrichter gleich passend für die Erweiterung zu tauschen. Das klingt nach mehr Aufwand, spart aber doppelte Arbeit auf dem Dach. Wir sagen Ihnen offen, welche Reihenfolge wir für richtig halten.
Häufige Fragen
Kann ich meine PV-Anlage einfach um ein paar Module erweitern?
Manchmal ja, oft steckt aber mehr dahinter als nur zusätzliche Module. Neue Module haben andere Werte als die alten und bekommen deshalb meist einen eigenen Strang oder Wechselrichter. Dazu kommen Zählerschrank, Anmeldung und die Frage, wie die Erweiterung abgerechnet wird. Wir sehen uns Ihre Anlage an und sagen Ihnen, welcher Aufwand tatsächlich dahintersteckt.
Müssen alte und neue Module vom selben Hersteller sein?
Nein. Wichtig ist, dass die Module elektrisch richtig angeschlossen werden, deshalb trennen wir alte und neue Module in der Regel voneinander. Wo es möglich ist, wählen wir Module, die optisch zu den vorhandenen passen, etwa bei der Farbe von Rahmen und Zellen. So sieht das Dach hinterher nicht aus wie ein Flickenteppich.
Ändert sich durch die Erweiterung meine bisherige Vergütung?
Für den bestehenden Teil Ihrer Anlage bleiben die bisherigen Bedingungen in der Regel erhalten. Für die neuen Module gelten die Regeln zum Zeitpunkt ihrer Inbetriebnahme. Damit beides sauber getrennt bleibt, kommt es auf Anmeldung und Messung an. Wir klären das für Ihre Anlage, bevor Sie sich entscheiden, und sagen Ihnen, worauf Sie achten müssen.
Lohnt sich ein Speicher für eine ältere Anlage?
Das hängt davon ab, wie viel Strom Ihre Anlage heute ins Netz schickt und was Sie dafür bekommen. Bei älteren Anlagen mit hoher Einspeisevergütung rechnet sich ein Speicher oft anders als bei neuen. Ihre bisherigen Ertragsdaten zeigen recht genau, was ein Speicher bringen würde. Wir rechnen es Ihnen vor, bevor Sie etwas kaufen.
Erweitern Sie auch Anlagen, die ein anderer Betrieb gebaut hat?
Wir schauen uns auch Anlagen an, die andere gebaut haben. Wichtig sind dann die Unterlagen: Datenblätter, Schaltplan, Anmeldung beim Netzbetreiber und der Zugang zum Monitoring. Fehlen sie, wird die Bestandsaufnahme aufwendiger, ist aber oft trotzdem möglich. Was wir an der Anlage ändern können und was nicht, sagen wir Ihnen nach dem ersten Termin.
KONTAKT
Reden wir über Ihr Dach
Legen Sie die Unterlagen Ihrer Anlage bereit und rufen Sie an. Den Rest klären wir gemeinsam.